Der Gault-Millau-Aufsteiger André Kneubühler wechselt von Zermatt nach Engelberg. Ab Mai leitet er die Küche im neuen Titlis Tower Restaurant «Joseph’s» auf 3020 Metern Höhe.
Der Spitzenkoch André Kneubühler übernimmt Anfang Mai die Leitung der Küche im neuen Restaurant «Joseph’s» im Titlis Tower. Dies berichtet das Branchenmagazin Gault&Millau in einem aktuellen Beitrag. Der 2025 als «Entdeckung des Jahres» ausgezeichnete Koch verlässt dafür das Hotel «The Omnia» in Zermatt. Somit wird seine Küche künftig auf spektakulärer Höhe für kulinarische Höhepunkte sorgen.
André Kneubühler: Erfahrung aus Basel und Zermatt
Kneubühler ist in der gehobenen Schweizer Küche bereits etabliert. Sechs Jahre arbeitete er als Souschef bei Tanja Grandits im renommierten Restaurant «Stucki» in Basel. Grandits lobt ihren ehemaligen Mitarbeiter: «André war sechs Jahre bei mir. Ein grossartiger Koch.» Zuletzt kochte er im «The Omnia» in Zermatt. Dabei nimmt er seinen Souschef Benjamin Anderegg mit nach Engelberg.
Die spektakuläre Lage des neuen Arbeitsplatzes begeistert den Koch besonders. «Meine Küche bietet durch ein riesiges Fenster hindurch eine Traumsicht in die Berge. Einmalig», schwärmt Kneubühler nach einem Rundgang auf der Baustelle. Das Restaurant liegt auf 3020 Metern Höhe. Folglich bietet es eine der spektakulärsten Aussichten der Schweizer Gastronomie.
Zwei Restaurants mit regionaler Küche
Im Titlis Tower wird André Kneubühler für zwei gastronomische Konzepte verantwortlich sein. Das «Joseph’s» bietet Casual Fine Dining. Gleichzeitig serviert eine zweite Beiz schnelle Soul-Food-Küche. Insgesamt stehen zehn Köche für 120 Plätze zur Verfügung. Die Restaurants sind mittags täglich geöffnet. Zusätzlich finden besondere Events am Abend statt.
Norbert Patt, CEO der Titlis Bergbahnen, zeigt sich erfreut über die Verpflichtung: «Wir gewinnen mit André Kneubühler einen Chef, der perfekt zu unserem Anspruch passt, unseren Gästen ein Erlebnis auf höchstem Niveau zu bieten.» Der neue Küchenchef plant bereits seine erste Speisekarte mit klarer regionaler Ausrichtung. Ausserdem setzt seine neue Philosophie vollständig auf lokale Zutaten.
«Ohne Turbot, Langustinen und Hummer, dafür mit regionalen Produkten», erklärt Kneubühler sein Konzept gegenüber der Obwaldner Zeitung. Ergänzt wird das Angebot durch erstklassige Schweizer Weine. «Ein megacooles Projekt», freut sich der Koch auf die neue Herausforderung in den Bergen. Schliesslich verspricht diese Kombination aus Höhenlage und kulinarischer Expertise ein einzigartiges Gastronomieerlebnis.





